Bestens vorbereitet – von Erkältungs- bis Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder ist es so weit: die Weihnachtszeit steht vor der Tür, doch in der Apotheke ist davon kaum etwas spürbar. Denn es herrscht Hochkonjunktur bei Erkältungen, Grippe & Co. Doch beides an sich ist kein Widerspruch. 

 

Philip Koch, Produktmanager Digital bei BD Rowa, berichtet im Interview, wie Apotheken den Spagat zwischen besinnlichen Weihnachten und saisonalen Erkältungsviren schaffen können.

Erkältungssaison und Weihnachten – wie bringe ich beides zusammen?

Philip Koch: „Mit einer digitalen Sichtwahl ist es ganz einfach. Denn wir verkaufen Informationen und Emotionen. So können einerseits Erkältungspatienten individuell beraten werden, während ansprechende Bildwelten Emotionen beim Kunden erzeugen. Damit das perfekt gelingt, bieten wir Apotheken passende Vorlagen, wie zum Beispiel Weihnachtsgrüße, Adventsaktionen und Notdienste während der Feiertage.“

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Wie viel Aufwand ist es, eine Vorlage zu erstellen?

Philip Koch: „Wir möchten es den Apotheken so einfach wie möglich machen. Dazu gehört neben der großen Auswahl an unterschiedlichen Hintergründen auch die Bereitstellung fertiger Indikationsvorlagen. Um unseren Kunden hier einen möglichst großen Mehrwert zu bieten, arbeiten wir mit Insight Health zusammen. Auf Basis von deutschlandweiten Abverkaufsdaten haben wir die Topseller-Produkte im OTC-Bereich identifiziert und diese nach Indikationen zusammengestellt. So haben Apotheken innerhalb weniger Minuten stets aktuelle Vorlagen und die beliebtesten Produkte in ihrer Sichtwahl.“

Wie funktioniert der Verkauf mit einer Sichtwahl?

Philip Koch: „Die digitale Sichtwahl bietet Kunden ein individuelles Einkaufserlebnis ohne Unterbrechungen. Ähnlich wie in Online-Shops haben wir daher eine Funktion „Kunden, die dieses Produkt kauften, interessierten sich ebenfalls für...“ integriert. Die Infos stammen aus einer Datenbank, die wir gemeinsam mit Insight Health auf Basis valider Daten erstellt haben. So erinnert jeder Mitarbeiter automatisch gerne an den Hustensaft zum Nasenspray – oder vielleicht auch die passenden Halsschmerztabletten.“

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Und wie unterstützt die digitale Sichtwahl meine Apotheke vor Ort?

Philip Koch: „Nehmen wir folgendes Beispiel: Rund 80% der OTC Produkte wurden im letzten Jahr auf Grund von Selbstmedikation verkauft.* Erste Anlaufstelle sollte dafür jedoch die Apotheke sein. Wir möchten Apotheken dabei unterstützen ihre Kompetenz sichtbarer zu machen und ihre Kunden mit einer modernen, aber auch emotionalen Ansprache abzuholen und den Mehrwert sichtbar zu machen. Mit einer digitalen Sichtwahl spreche ich aber nicht nur die jüngere Zielgruppe an, auch ältere Menschen profitieren von einer besseren Sichtbarkeit der Produkte, der Preise und erhalten darüber hinaus noch Zusatzinformationen.“

  

Vielen Dank für das Interview!

*Quelle: Der Arzneimittelmarkt in Deutschland 2017/BAH