Vmotion Diskret 460

So funktioniert es

Mit Rowa Vmotion® kann die Digitalisierung auch hier helfen. Und so funktioniert die nonverbale pharmazeutische Beratung: Über einen 22"-Touch-Bildschirm im HV beschreibt der Kunde zunächst, ob das benötigte Medikament für sich selbst oder einen Angehörigen ist. Hierbei werden auch das Alter und das Geschlecht über Symbole und Zeichnungen abgefragt. Anhand einer virtuellen Körpersilhouette kann der Apothekenkunde nun den Ort des Leidens beschreiben und ggf. auch eine digitale Zeichnung anfertigen.

Piktogramme helfen

Auf Basis von Piktogrammen mit der jeweiligen Landessprache werden nun die Symptome sowie der Härtegrad abgefragt. Eine Mehrfachauswahl ist möglich, um dem Apotheker bzw. PTA eine möglichst genaue Beschreibung zu liefern. Zum Abschluss der Eingaben erhält der Apotheker eine Zusammenfassung der ausgewählten Piktogramme, Zeichnungen und Symbole und kann eine Entscheidung treffen, ob eine Selbstmedikation mit OTC-Präparaten sinnvoll erscheint oder ob der Kunde bzw. Patient an einen Arzt verwiesen werden muss. In jedem Fall sorgt das Digitalmedium für eine Stärkung der Beratungsqualität der Apotheke.

Auch für die Diskretberatung

Auch in der Diskretberatung wird sich dieses Prinzip bewähren, ermöglicht es doch – ohne den HV zu verlassen – ein „Gespräch“, von dem andere Kunden 100-prozentig nichts mitbekommen. Denkt man diese Technologie weiter, könnte diese Art der OTC-Beratung sogar dokumentiert und Teil des QMS-Qualitätssicherungsprozesses in der Apotheke werden. Über einen Tablet-PC ist diese Beratung auch dezentral möglich und kann so auch im Diskretraum oder in einer Sitzecke in der Apotheke erfolgen. Egal wo und warum Kunden die Worte fehlen – jetzt ist der Apotheker sicher immer der richtige Ansprechpartner.